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Photoblog

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A obituary for an faithful companion

Today my favorite camera so far, my precious Seagull 4A-103, has gone. A gust of wind overturned my tripod, and it seems that there is nothing left to save. Not even the tripod. Either way, all good things must come to an end.

Rest in peace my faithful companion and thanks for every memory you captured on film.

There’s a lot of trash, a lot of debris, a lot of sentimental things that mean something to somebody, everywhere. – Dave White

Emptiness

Die Sonne scheint und taucht die Welt in schillernde Farben. Alles ist bunt und voller Leben.

Nur in mir, da ist Leere.

— Ein Brief, gefunden in einer Felsspalte, datiert auf den 26. April 2010.

USBasp (updated)

Da ich für ein anderes Projekt ein AVR-Programmiergerät benötige, habe ich die Gelegenheit genutzt und ein eigenes Platinenlayout für den USBasp von Thomas Fischl entworfen. Dies war vor allem hilfreich, um den Umgang mit Eagle zu lernen.

Das fertige Layout wurde nach folgenden selbstgesetzten Vorgaben entwickelt:

  • Möglichst kompakt (55mm x 75mm),
  • keine SMD-Bauteile,
  • vollständig auf einem Layer (ohne Drahtbrücken).

Das Ergebniss als PDF sowie alle Eagle-Projektdateien findet ihr im Anhang.

An dieser Stelle möchte ich nochmals Jocki für seine Hilfe beim Entwerfen des Layouts und tatkräftige Unterstützung für meinen Einstieg in Eagle danken. You’re awesome mate– keep hacking! :)

Außerdem danke ich Momo für seine Hilfe beim Ätzen der Platine.

Version 1.1: USBasp (1681)
Version 1.0: USBasp (1466)

Die Nacht der Feuerzangenbowle

Da ich noch ganz sprachlos bin, habe ich beschlossen, den Orginalbeitrag der Künstlerin zu übernehmen– denn treffender hätte man den gestrigen Abend vermutlich nicht in Worte kleiden können. An dieser Stelle: Danke AnasthaZia und danke an an alle, die zu diesem besonderen Abend beigetragen haben!

(Quelle: kwick.de)

Es ist ein gemütlicher Abend mit Feuerzangenbowle und Snacks. M, ein guter Freund von mir, wessen Mitbewohnerin die Idee hatte, einen Feuerangenbowleset an diesem Abend einzuweihen, macht einen großartigen Vorschlag. Ich könne mir doch die Wand, die ich für seine Mitbewohner und ihn gestalten sollte, anschauen. Besser noch: ich könne sogar zugleich mit meiner Arbeit beginnen. Geplant war diese Aktion schon vor einigen Monaten; sogar die Stifte haben wir alle schon geholt. Doch der richtige Zeitpunkt hat sich bis jetzt noch nicht ergeben. Bis jetzt? Ich starre die Wand an. Unschuldiges, leeres Weiß. Ich weiß nicht, ob es ein Kreativitätsrausch ist, in den ich in diesem Augenblick gerate oder ist es doch die Feuerzangenbowle? Ich schnappe mir einen Bleistift. M zeigt mir, wo der Spiegel hinkommt. Soll eine Art Portal sein. Ich hab ihm Bilder von William Blake gezeigt, noch ganz am Anfang, als die Idee, diese Wand zu gestalten, einen Weg in unser Gespräch gefunden hat. Er mochte sie wirklich. Also wollte ich etwas erschaffen, was emotional zumindest eine ähnliche Wirkung hat. Ich fühle mich wie ein Visionär mit einem Bleistift in der Hand. Zeichne die ersten Linien auf. Wenige Minuten vergehen, bis die erste Skizze fertig ist. Engelswesen. Seltsame Kreaturen, die meiner Fantasie entsprungen sind. Brücken. Kometenhafte Erscheinungen. Eine feurige Sonne.

Ich rufe M und frage ihn, ob ich es so zeichnen soll. Er scheint zufrieden zu sein. Nun nehme ich Kohlestifte – es sind fast vier Stück, die an dieser Wand ihr Ende finden. Nach einigen Stunden ist das Bild schwarz auf weiß. M’s Gäste schauen mir fasziniert zu. Wundern sich ein wenig. Sind begeistert. Ich nehme sie kaum wahr, bin völlig vertieft in meine Kunst. Meine Hände sind pechschwarz, meine Arme und das Gesicht sind voller shwarzer Staubpartikel.

Nachdem zumindest meine Finger sauber sind, bearbeite ich das Bild mit Farbkreide. Etwas gelb, etwas rot, hier und da blau. Noch ein Paar Stunden vergehen. Weitere faszinierte Gäste und die Gastgeber scheinen auch angetan. Um fast 5 morgens sage ich dann, dass es vollbracht sei. Ich betrachte es. Wunder mich über mich selbst. M ist richtig begeistert. Die Anderen auch.

Ich verspüre einen Hauch von Müdigkeit …

Essenzen 6

»Du meinst, ich soll immer jung bleiben?«
»Nein. Jung bleiben kann jeder Depp, selbst wenn er auf Krücken hinkt und aus der Schnabeltasse trinken muss. Schau dir Archie an. Obwohl er sich gebärdet wie ein Jugendlicher, auf Facebook und MySpace ist und sich keine Jacke ohne Kapuze überstülpt, ist doch letzten Endes ein alter Trottel. In Wahrheit ist er gealtert, weil er das Alter an sich herangelassen hat. Das geschieht dadurch am effektivsten, indem man blindlings die Insignien der Jugend übernimmt, ohne etwas über das geheime Leben der wirklich Jungen zu wissen. Nicht altern heißt aber, immer der zu bleiben, der man war. […]«

— Akif Pirinçci, Felipolis

192m Bungee-Sprung

Gestern am 2. Oktober habe ich mir einen Wunsch erfüllt, der mich nun mehr als drei Jahre begleitet. In diesem Sinne, und ohne viele Worte: 3… 2… 1… Bungy!

An dieser Stelle möchte ich noch Jessy und Melanie danken. Dank euch kenne ich Innsbruck nun fast so gut wie Stuttgart, hatte viel zu lachen und habe einen guten Grund noch einmal zu kommen. Ihr seid großartig! :)

Can you teach me to feel it?
I’ll take it step by step, so I’ll never miss a thing

— Mesh, Step by Step